High School Jahr

Für neugierige, weltoffene und sprachbegeisterte Jugendliche ist ein Jahr an einer High School in verschiedenen Ländern der Welt, eine große Chance ihr Leben um eine unvergessliche Erfahrung zu bereichern. In einem solchen Jahr lernt man nicht nur den Schulablauf in einem fremden Land kennen, sondern man wird auch selbstständiger und durch den täglichen Umgang mit der Kultur toleranter. Zudem verbessert man ganz nebenbei seine Sprachkenntnisse.
Im Hinblick auf das spätere Berufsleben hat ein High School Jahr noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: In Zeiten der zunehmenden Globalisierung sind gute Sprachkenntnisse unersetzlich. Der Nachweis über einen Auslandsaufenthalt lässt zusätzlich auf eine weltoffene, flexible und selbstständige Persönlichkeit schließen; alles Eigenschaften, die im Berufsleben sehr erwünscht sind.

High School Jahr, aber wo?

Schulen in vielen verschiedenen Ländern empfangen jedes Jahr viele Austauschschüler.
Das wohl beliebteste und bekannteste Ziel für ein High School Jahr ist nach wie vor die USA. Aber auch Länder wie Australien und Neuseeland erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine einmalige Erfahrung ist aber sicherlich auch ein High School Jahr in Südafrika, oder Brasilien; Länder, in denen die kulturellen Gegensätze noch größer sind.

Voraussetzungen:

Schüler sollten zwischen 15 und 18 Jahre alt sein und gute Sprachkenntnisse mitbringen. Sie sollten zudem offen und tolerant gegenüber fremden Kulturen und Gebräuchen sein.

Organisation des High School Jahres:

Es gibt viele verschiedene Organisationen, die sich um die meisten Angelegenheiten, wie eine Schule und eine Gastfamilie suchen, kümmern und auch für weitere Fragen zur Verfügung stehen. Die Auswahl der Länder, in denen ein High School Jahr angeboten wird, ist begrenzt und ist je nach Organisation verschieden. Schüler können ein Wunschgebiet in dem Land ihrer Wahl mit angeben. Dieses wird dann, wie auch weitere individuelle Neigungen, bei der Suche nach einer Schule und einer Gastfamilie berücksichtigt, kann aber (auch aus Platzmangel) nicht immer realisiert werden. Auch um weitere Dinge, wie das Visum und den Flug kümmern sich die Organisationen. Vor der Reise werden Schüler und Eltern auf die wichtigsten Dinge vorbereitet und erhalten die wichtigsten Informationen über das bevorstehende Jahr. Auch im Austauschland angekommen, gibt es dann üblicherweise ein Orientierungstreffen und auch im weiteren Verlauf des Jahres stehen Ansprechpartner für Fragen bereit.
Natürlich kostet eine solche Organisation zusätzliches Geld. Es kann sich also richtig lohnen, den Aufenthalt privat zu organisieren. Der Aufwand ist allerdings groß und es muss einiges beachtet werden. (Suche einer geeigneten Schule, Gastfamilie, Visum, Flug) Diese Alternative macht aber sicherlich Sinn, wenn man schon eine Gastfamilie kennt (z.B. Verwandte), die sich auch vor Ort um Angelegenheiten, wie z.B. Anmeldung an einer Schule kümmern können. 

High School:

Ein großer Teil des Alltags findet in der High School statt. Der Ablauf der High School unterscheidet sich in den meisten Ländern erheblich von dem in Deutschland. In vielen Ländern geht der Unterricht bis weit in den Nachmittag und Schüler essen in der Schulcafeteria gemeinsam zu Mittag.
Insbesondere die USA ist bekannt für ihr großes Sportangebot in Schulen. So findet der Sport, den Jugendliche ausüben, nicht in Clubs wie in Deutschland, sondern im Anschluss an den Unterricht in Schulteams statt.
Desweiteren besteht an Schulen in Ländern wie in England oder Südafrika Schuluniformspflicht.
Auch die Notengebung ist häufig unterschiedlich. So besteht in manchen Ländern (z.B. USA, England) das Notensystem aus Buchstaben mit A als beste und F als schlechteste Note. 

Gastfamilie:

Viel Zeit verbringen die Schüler natürlich auch in den Gastfamilien. Die Organisationen versuchen eine Gastfamilie in der Nähe der Schule zu finden, die zu den individuellen Neigungen des Schülers passt. Da man die Adresse der Gastbewohner schon einige Zeit vor der Abreise erhält, ist es sehr empfehlenswert sich schon vorab mit den Gasteltern in Verbindung zu setzen.